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Anwendungen

Den Säuregehalt mit HI931 in Fruchtsaft bestimmen

Veröffentlicht von Sabrina Mesters-Wöll am 10.09.2020 14:21:55

Verschiedene Fruchtsäfte im GlasDas richtige Verhältnis von Zucker und Säure ist von essentieller Bedeutung, damit ein Fruchtsaft gut schmeckt und die richtigen Aromen entfalten kann. Zudem sagt dieses Verhältnis etwas über die Reife der verwendeten Früchte aus. Üblicherweise haben unreife Früchte ein niedriges Zucker-zu-Säure-Verhältnis, während reife Früchte ein hohes haben. Fruchtsäfte enthalten von Natur aus verschiedene Säuren, die wesentlich zu ihrem Geschmack beitragen. Der Verbraucher hat sich daran gewöhnt und erwartet von Orangensaft beispielsweise einen saureren Geschmack als von Birnen- oder Pfirsichsaft. 

Auf den richtigen Säuregehalt kommt es an

Das bedeutet, dass der Säuregehalt ein wichtiger Parameter ist, der sowohl die geschmackliche Qualität des Produkts bestimmt wie auch von der Qualität der verwendeten Früchte abhängt. Demzufolge helfen Säurebestimmungen bei der Eingangskontrolle und auch beim fertigen Produkt, Herstellern die volle Kontrolle über den gesamten Prozess zu behalten und Produkte von gleichbleibendem Aroma und Qualität herzustellen.

In der Regel misst man den Säuregehalt in Säften mit der Säure-Base-Titration. Dafür wird der Saftprobe als Maßlösung ein alkalischer Stoff, etwa Natriumhydroxid (NaOH), hinzugefügt bis die gesamte Säure neutralisiert ist. Anhand der verbrauchten Maßlösung lässt sich bestimmen, welche Menge Säure in der Probe reagiert hat, also vorhanden war. Im Fall von Orangensaft handelt es sich dabei vor allem um Zitronensäure, von der etwa 8 bis 14 Gramm pro Liter enthalten sind.

Die automatische Titration ist der manuellen in allen Aspekten überlegen

Titrationen können entweder manuell oder automatisch mithilfe eines elektronischen Titrationssystems durchgeführt werden. Manuelle Titrationen verwenden den Farbumschlag eines Indikators als Zeichen für das Erreichen des Endpunkts. Im Falle einer trüben und stark gefärbten Flüssigkeit – wie es bei den meisten Fruchtsäften der Fall ist – ist das Erkennen des genauen Umschlagpunkts natürlich mit einer sehr großen Unsicherheit verbunden. Das führt zu Ungenauigkeiten in der Säuregehaltsbestimmung. Hier bietet die Verwendung eines automatischen Titrators, der eine pH-Elektrode zur Bestimmung des Endpunkts verwendet, hier deutliche Vorteile. Als weitere Pluspunkte neben der Objektivität der Messungen kommen hier noch die Geschwindigkeit und gegebenenfalls Reproduzierbarkeit hinzu. Letztlich können Messdaten auch digital auf einen angeschlossenen PC übertragen werden. Das macht eine Integration in automatisierte Überwachungs- und QM-Systeme einfacher.

HI931-Angle-Low-Right-2

Ein gutes Beispiel für solch einen Titrator ist das potentiometrische Titrationssystem HI931 von Hanna Instruments.
Der HI931 liefert hervorragende Ergebnisse und beschleunigt die Produktivität. Mit dem HI931 kann eine Vielzahl von Parametern titriert werden, einschließlich Säuren, Basen, Redoxpotential und selektive Ionen (ISE). Hierfür bietet er eine Vielzahl vorprogrammierter oder benutzerdefinierbarer Methoden.

Der HI931 wartet mit modernster Technologie auf, wie z. B.
  • Austauschbares Clip-Lock™ Bürettensystem zum bequemen Separieren und Wechseln von Reagenzien
  • Dynamische Dosierungsfunktion
  • Äquivalenz-Endpunktbestimmung
  • Signalstabilisierung
  • Präzisionsdosierpumpe mit bis zu 40.000 Schritten Auflösung
  • Automatische Reagenzienzugabe
  • Peristaltikpumpen zur Zugabe von Maßlösungen
  • Interaktives Farbdisplay mit detaillierten Titrationsgrafiken in Echtzeit.

Darüber hinaus fungiert der HI931 in Verbindung mit der entsprechenden Elektrode als vollwertiges, elektrochemisches Messgerät für pH, mV/Redoxpotential und ionenselektive Elektroden (ISE).

 

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Themen: Titration, Lebensmittel, Getränke, Säure

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